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Die Sage vom Hubertushirsch
Eustachius, der eigentliche „Hubertus“ Eustachius war der Legende nach ein römischer Offizier, der bei der Jagd einen besonders schönen und großen Hirsch in die Enge trieb. Als das Tier stehenblieb und sich umwandte, erblickte Eustachius zwischen dem Geweih ein leuchtendes Kreuz: „... das gab einen Glanz lichter denn die Sonne und die Stimme des Schöpfers hub durch des Hirsches Mund zu reden an ...“ Das bekehrte den bis dahin heidnischen Feldherrn, der darin ein Zeichen des Himmels sah, zum Christentum. Gleichzeitig hörte er mit dem Jagen auf.
Der Hubertushirsch
Sein Bekehrungserlebnis wurde im späten Mittelalter auf einen
anderen Heiligen übertragen auf St. Hubertus. Hubertus war der erste Bischof von Lüttich
und Missionar der Ardennenbewohner. – Ihm wurde die Wunderfähigkeit nachgesagt, Menschen
heilen zu können. Nach seinem Tod und 728 heiliggesprochen, avancierte St. Hubertus, der der Jagd
abgeschworen hatte, merkwürdigerweise im ganzen christlichen Westeuropa zum Schutz-patron
der Jäger.
Die Botschaft, Leben zu achten und zu schonen ist bei den Menschen nicht angekommen. © www.haus-und-wildtierhilfe.de
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