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In einer zivilisierten Gesellschaft sollten Wildtiere nicht zu den „Attraktionen“ in einem Zirkus gehören, denn es ist nicht möglich, Wildtiere in Zirkusunternehmen auch nur annähernd artgerecht zu halten. Wenn schwergewichtige Elefanten Kopfstand oder andere Verrenkungen vorführen müssen – wenn Tiger durch brennende Reifen springen – und Affen Zigaretten rauchen müssen usw. so hat das mit dem natürlichen Verhalten der Tiere absolut nichts zu tun. Solche Darbietungen erheitern uns, weil dem Tier menschliche Verhaltensweisen antrainiert wurden, aber das Tier wird durch diese unsinnigen Vorführungen seiner Würde als Lebewesen beraubt. Man sagt: „Zirkus sei Tradition und ermögliche Kindern, einmal Wildtiere zu sehen.“ – Tradition rechtfertigt aber keine Tierquälerei. Kindern die unnatürlichen und oft erniedrigenden Vorführungen der Wildtiere zu zeigen, ist pädagogisch falsch und nicht zu verantworten, weil ein völlig falsches Bild über Tiere und deren Bedürfnisse vermittelt wird.

Das Zirkusleben ist für Tiere mit Quälerei verbunden. Tiere, die von Natur aus in Herden leben und in großen Revieren weite Strecken zurücklegen, werden in engen Käfigen - Elefanten an Ketten – gehalten und oft tagelang transportiert. Die für Zirkustiere typischen stereotypen Bewegungsabläufe wie beispielsweise das Hin– und Herschaukeln oder das Kopfschütteln sind gefangenschaftstypische Verhaltensstörungen und machen das Leiden der Tiere deutlich. Abgesehen davon sollte sich jeder Zirkusbesucher einmal fragen: „Wie bringt man einem Wildtier bei, sein natürliches Verhalten aufzugeben und ein unnatürliches Verhalten zu zeigen?“ – Mit sanftem Zureden kann man weder einen Elefanten dazu bringen, sein ganzes Gewicht auf ein Bein zu verlagern, noch ein Raubtier dazu, durch einen brennenden Feuerreifen zu springen, oder einen Bären dazu, Rollschuh zu laufen.

Früher war Zirkus ohne „tierische Sensationen kaum vorstellbar. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Zirkusunternehmen, die keine Tiershows mehr im Programm haben. In vielen Ländern sind Vorführungen mit exotischen Tieren bereits verboten oder zumindest stark eingeschränkt, so z.B. in Dänemark, Schweden, England oder ab 2005 auch in Österreich.– Zirkusdarbietungen sind auch ohne Tiere unterhaltsam. Große erfolgreiche Zirkusunternehmen wie „Zirkus Flic Flac“ oder der „Chinesische Staatszirkus kommen seit Jahren ohne Tiernummern aus. Die außergewöhnlichen Artistik– und Clownnummern sind sehenswert und begeistern immer wieder ein großes Publikum.






Wichtige Aktion gegen Ponys auf dem Rummel:

Setzen Sie Ihr Kind nicht auf den Rücken eines Rummel–Ponys. Erklären Sie ihm, was es für das Tier bedeutet, wenn es Tag für Tag stundenlang unter dem Sattel gehen und hunderte von Kindern herumtragen muss, deren Beinchen gegen seinen Bauch klopfen, deren Fersen sich dort hineinbohren und deren Hände am Zügel ziehen und im empfindlichen Maul schmerzen. Klären Sie es über das entbehrungs-reiche und oft leidvolle Leben der Rummel–Ponys auf ...

Ebenfalls zum Weitersagen und Weiterverteilen sind folgende Informationen:

Aktion gegen Rummelponys => Liebe Kinder

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