![]() etwas zum Nachdenken!
![]() Bei der Vorstellung massiver Tierquälerei denkt man zunächst einmal an geschlagene Hunde, an geschundene Pferde, unmenschliche Massentierhaltung und Tierversuche, gegen die Tierschutzorganisationen mit mehr oder weniger Erfolg, aber großem Engagement einzuschreiten versuchen. Wir können nur alle hoffen und wünschen, daß die – oft von Idealismus getrage-nen Anstrengungen – in nicht allzu ferner Zeit Früchte tragen. Es gibt jedoch auch noch eine andere Art von indirekter Tierquälerei, für die nicht nur Tierschützer, sondern auch jeder verantwortungsbewusste und human denkende Mensch die Augen offen halten sollte. Zum Beispiel der Hund, der als drolliges Hunde-Baby für Kinder – oder auch für Erwachsene – angeschafft wurde; der dann aber größer, stärker und frecher als erwartet wurde. Man hätte ihn mit Liebe, Konsequenz und Einfühlungsvermögen erziehen können. Statt dessen landet er im Tierheim. – Ein weiteres Opfer eines spontanen, unüberlegten und verantwor-tungslosen Hundekaufs.
Eine ebenso unerfreuliche Zeiterscheinung sind die überzüchteten „Zierhunde“, die kaum noch etwas von einem richtigen Naturhund haben. In diesem Zusammenhang ist auch die Unsitte der Modefotos mit Hunden – oder auch anderen Tieren – zu sehen. Ein Tier als Werbeelement, als Dekorationsobjekt. Oder all die Katzen, die in der Gegend herumstreunen, deren Junge an Unterernährung und Krankheit sterben, die ausgesetzt werden oder unter die Räder eines Autos kommen Wer hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, daß all d i e s auch eine gewisse Form von Tierquälerei ist – ebenso wie der überfütterte Schoßhund oder das Kaninchen, das im kleinen Käfig kaum noch beachtet dahinvegetiert? Das Gewissen der Bevölkerung wachzurütteln, kann und darf nicht allein den diversen Tierschutzorganisationen oder einzelnen Tierschützern überlassen bleiben. Sollte nicht jeder von uns die Zivilcourage aufbringen, sich für wehrlose Mitgeschöpfe einzusetzen, die ihre Rechte nicht selbst verteidigen können, statt zu sagen: „Das geht mich nichts an!“ Wir sollten einmal darüber nachdenken. KIRCHE und TIERSCHUTZ © www.haus-und-wildtierhilfe.de
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